Weiterbildung
Verantwortliche Pflegefachkraft

FAQ


Was macht eine Pflegedienstleitung?
An wen richtet sich die Weiterbildung?
Welche technischen Voraussetzungen muss ich erfüllen, um an der Weiterbildung im Online-Live-Seminar teilzunehmen?
Welche Voraussetzungen muss ich zur Anerkennung als verantwortliche Pflegefachkraft im ambulanten oder stationären Pflegebereich erfüllen?
Kann ich mit dieser Weiterbildung PDL im Krankenhaus werden?
Wie viele Unterrichtsstunden bzw. -tage umfasst die PDL-Weiterbildung?
Welche Inhalte werden in der PDL-Weiterbildung vermittelt? Wie verteilen sich die Stunden inhaltlich?
Welche Vorteile bieten mir die modulare Weiterbildung?
Wann kann ich in die PDL-Weiterbildung einsteigen?
Wie melde ich mich an?
Welche Förderungen gibt es für die Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft?
Welche Fehlzeitenregelungen gibt es?
Was ist mit Selbststudium während der Weiterbildung gemeint?
Wie verläuft der E-Campus-Tag?
Was sind Modulprüfungen?
Welche Regelungen gibt es bei Nichtbestehen oder Versäumen einer Modulprüfung?
Wie läuft die Prüfung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft ab?
Wann muss das Thema für die Abschlussprüfung gemeldet werden?
An wen wird das Zertifikat nach bestandener Abschlussprüfung versandt?
An wen kannst Du Dich wenden, wenn Du Fragen haben solltest?

Was macht eine Pflegedienstleitung?

Pflegedienstleiterinnen und Pflegedienstleiter übernehmen im ambulanten oder stationären Pflegebereich verwaltende und organisatorische Aufgaben, z.B.:

  • Personalmanagement und -entwicklung
  • Erstellen und Verwalten von Dienst- und Urlaubsplänen
  • Zuordnung der Mitarbeitenden zu Teams, Schichten oder Stationen/Wohnbereichen
  • Arbeitszufriedenheit und Mitarbeitermotivation
  • Organisation der Supervision
  • Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität, z.B. die Vorbereitung von Qualitätsprüfungen, die Überprüfung der Einhaltung von Standards und die Dokumentenanalyse
  • Verteilung von Informationen, z.B. durch Rundschreiben, Personalversammlungen und Team-Meetings
  • Finanzen und Warenwirtschaft, z.B. die Abrechnung der Pflegesätze mit den Krankenkassen, Produktkenntnisse und -auswahl
  • Beschwerdemanagement
  • nach Möglichkeit Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit der Einrichtung bzw. des Pflegedienstes

In der Hierarchie sind Pflegedienstleitungen weisungsbefugt gegenüber den direkt unterstellten Mitarbeitenden, z.B. Stations- und Wohnbereichsleitungen. Der gesamte hauswirtschaftliche Bereich gehört nicht zu ihren Aufgaben. Die Gesamtverantwortung für den Behandlungsprozess muss immer ein Arzt tragen.

Im mittleren Management sind Pflegedienstleitungen eine wichtige Schnittstelle zwischen Einrichtungsleitung, Mitarbeiter:innen und externen Partnern. In der Regel umfasst der Aufgabenbereich der PDL auch Kontakte mit den Patient:innen, ihren Angehörigen, Kund:innen, Bewohner:innen, Klienten oder Mitarbeiter:innen, die Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsbereichen des Arbeitgebers und die Kooperation mit anderen externen Dienstleistern, z.B. Apotheken, Essen auf Rädern, Ärzten und Therapeuten.

An wen richtet sich die Weiterbildung?

Die Weiterbildung richtet sich an examinierte Pflegefachkräfte.

Welche technischen Voraussetzungen muss ich erfüllen, um an der Weiterbildung im Online-Live-Seminar teilzunehmen?

Die technischen Voraussetzungen für unsere Online-Live-Seminare findest Du hier:

Welche Voraussetzungen muss ich zur Anerkennung als verantwortliche Pflegefachkraft im ambulanten oder stationären Pflegebereich erfüllen?

Für die Anerkennung als verantwortliche Pflegefachkraft (PDL) im ambulanten oder stationären Pflegebereich sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • eine erfolgreich absolvierte Weiterbildungsmaßnahme für leitende Funktionen mit einer Mindeststundenzahl, die 460 Stunden nicht unterschreiten soll
  • Abschluss einer 3-jährigen Pflegeausbildung (Kranken-, Kinderkranken-, Alten- oder Gesundheitspflege)
  • praktische Berufserfahrung in dem erlernten Beruf von mindestens zwei Jahren innerhalb der letzten acht Jahre vor Beginn der Tätigkeit in Vollzeit; davon mindestens neun Monate im ambulanten Bereich, wenn die Pflegedienstleitung in diesem Bereich angestrebt wird
  • Gilt nur für die Verantwortliche Pflegefachkraft im ambulanten Bereich aus NRW: Wenn Du Deine 3-jährige Ausbildung zur/m Altenpfleger:in vor 2006 abgeschlossen hast, musst Du noch einen Aufbaukurs über 56 Stunden ablegen. Wenn Du nicht sicher bist, ob Dein beruflicher Werdegang den oben genannten Voraussetzungen entspricht, wende Dich an Deine Krankenkasse oder als bpa-Mitglied an Deinen Verband (0211-3113930).

Kann ich mit dieser Weiterbildung PDL im Krankenhaus werden?

Diese Weiterbildung fokussiert sich auf die stationäre/ambulante Pflege und nicht auf das Krankenhaus.

Wie viele Unterrichtsstunden bzw. -tage umfasst die PDL-Weiterbildung?

Die Weiterbildung hat einen Umfang von 460 Unterrichtsstunden die sich je nach Kursformat unterschiedlich verteilen:

Tageskurs: ca. 14 Monate (je nach Kurskonzept und Ferienzeiten), 1 x wöchentlich von 09:00-16:00 Uhr

Crashkurs: ca. 7 Monate (je nach Kurskonzept und Ferienzeiten), 2 x wöchentlich von 09:00-16:00 Uhr

Online-Live-Seminar: 416 Unterrichtsstunden = 52 Tage Theorie

Selbststudium + Abschlussprüfung: 46 Unterrichtsstunden

Welche Inhalte werden in der PDL-Weiterbildung vermittelt? Wie verteilen sich die Stunden inhaltlich?

Modul 1: Ökonomische Qualifikationen und Kompetenzen

Modul 2: Soziale Qualifikationen

Modul 3: Pflegewissenschaft, -forschung und Kompetenzen

Modul 4: Organisatorische Qualifikationen und Recht

Eine detaillierte Übersicht erhältst Du vor dem Beginn Deiner Weiterbildung in Form unserer Weiterbildungsdokumentation.

Welche Vorteile bieten mir die modulare Weiterbildung?

Jeder Modulabschnitt der Weiterbildung ist in sich abgeschlossen. Der Einstieg in den Kurs ist jeweils zum Beginn und zur Modulhälfte eines Moduls möglich. Die Module werden fortlaufend durchgeführt.

Wann kann ich in die PDL-Weiterbildung einsteigen?

Die nächstmöglichen Einstiegstermine für den Kurs Deiner Wahl erhältst Du auf Anfrage oder findest diese auch auf unserer Homepage.

Wie melde ich mich an?

Eine Anmeldung kannst Du oder Dein Arbeitgeber online über die Seminarsuche auf unserer Homepage vornehmen: www.apm.de Bitte beachte, dass es sich hierbei um eine verbindliche Buchung handelt, bei der Du unseren AGBs zustimmen musst. Details zu Stornierungen u. a. findest Du unter AGBs.

Welche Förderungen gibt es für die Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft?

Es gibt unterschiedliche Fördermöglichkeiten die in den einzelnen Bundesländern variieren. Möchtest Du hier genauere Informationen kannst Du Dich gerne an uns wenden.

Welche Fehlzeitenregelungen gibt es?

Während der Weiterbildung können Fehlzeiten, etwa durch Krankheit oder Urlaub, entstehen. Die versäumten Unterrichtsinhalte können an anderen Wochentagen, in parallellaufenden Kursen, nachgeholt werden. Hierfür benötigt die Kursleitung bzw. Teilnehmerverwaltung eine schriftliche Benachrichtigung per E-Mail von Dir.

Um die Abschlussprüfung antreten zu können, darfst Du maximal 10% (5 Tage) der Unterrichtszeit fehlen.

Was ist mit Selbststudium während der Weiterbildung gemeint?

Das Selbststudium umfasst das eigenständige Nacharbeiten der Lerninhalte anhand der Skripte und Literaturempfehlungen sowie ggf. eine gezielte Vorbereitung des kommenden Unterrichts, sofern diese von den Dozenten in Auftrag gegeben wurde, außerdem die Prüfungsvorbereitung.

Der Zeitaufwand richtet sich danach, mit welcher Vorerfahrung Du in die Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft einsteigst. Je nach Modul kann der Zeitaufwand variieren.

Eine Übersicht ausgewählter Fachliteratur erhältst Du vor Kursbeginn in Form unserer Weiterbildungsdokumentation.

Wie verläuft der E-Campus-Tag?

Im Rahmen des Modultags 03-05 stellen wir Dir auf dem E-Campus verschiedene E-Learnings zum Thema „Nationale Expertenstandards“ zur Verfügung. Von den bereitgestellten Expertenstandards werden 8 frei ausgewählt und inklusive der Abschlussfragen bearbeitet.

Die Bearbeitung findet am Modultag im Zeitraum von 8–18 Uhr eigenverantwortlich statt. Eine Beaufsichtigung durch eine/n Dozen:in ist nicht vorgesehen. Weitere Informationen entnimmst Du bitte der Präsentation, die Du auch in unserer Cloud findest.

Was sind Modulprüfungen?

In jedem Modul finden zwei Modulprüfungen über den E-Campus statt. Diese dauern 45 Minuten und enthalten 25 Multiple-Choice-Fragen, die es zu beantworten gilt. Diese Modulprüfungen sind verpflichtend und gleichzeitig Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung. Die einzelnen Noten der Modulprüfungen bilden in ihrer Gesamtheit die schriftliche Abschlussnote. Den Link für den Zugang zum E-Campus erhältst Du zu Beginn der Weiterbildung. Die Modulprüfungen beginnen um 09:00 Uhr unter Aufsicht der Kursleitung bzw. Teilnehmerverwaltung.

Welche Regelungen gibt es bei Nichtbestehen oder Versäumen einer Modulprüfung?

Solltest Du an einer Deiner Modulprüfungen verhindert sein, stellen wir Dir pro Monat zwei Nachholtermine zur Wahl. Auch ist ein einmaliges Nachholen der Modulprüfung möglich, solltest Du die Prüfung nicht bestanden haben.

Es ist nicht zwingend notwendig den nächstmöglichen Nachholtermin zu wählen, allerdings würden wir dies empfehlen. Die angebotenen Nachholtermine sind auf der Cloud im Ordner „Prüfung“ einsehbar.

Wenn Du Dich für einen Nachholtermin entschieden hast, gibst Du uns bitte eine schriftliche Rückmeldung per E-Mail an eine der Ansprechpartnerinnen in der Verwaltung oder dem Kursmanagement.

Bitte beachte, dass die Nachhol-Modulprüfungen bereits um 08:15 Uhr starten!

Die zugehörigen Zugangsdaten findest Du auf Seite 2 der Terminübersicht zur Nachhol-Modulprüfung.

Wie läuft die Prüfung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft ab?

Deine Prüfung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft besteht aus insgesamt zwei Teilen und findet, ebenso wie der Unterricht, als Online-Live-Seminar statt:

  • Deine schriftliche Prüfung: umfasst die 8 Modulprüfungen im E-Campus
  • Deine mündliche Prüfung: Erstellung einer wissenschaftlichen Einführung in ein selbstgewähltes Thema der Weiterbildung (mind. 5 bis max. 10 Seiten). Basierend hierauf wird eine 10-minütige Präsentation gehalten. Abschließend folgt eine 10-minütige Fragerunde zu den unterrichteten Modulen.

Die mündliche Abschlussprüfung wird an festgelegten Terminen abgelegt, für die Du Dich frühzeitig schriftlich anmelden musst. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn alle Prüfungsabschnitte erfolgreich absolviert wurden.

Den genauen Prüfungsablauf kannst Du in Form unserer Prüfungsverordnung nachlesen. Diese findest Du ebenso auf unserer Cloud im Ordner „Prüfung“.

Wann muss das Thema für die Abschlussprüfung gemeldet werden?

Das selbstgewählte Thema für die mündliche Abschlussprüfung muss dem Kursmanagement im Vorfeld nicht mitgeteilt werden.

An wen wird das Zertifikat nach bestandener Abschlussprüfung versandt?

Wenn Dein Arbeitgeber Dich zu Beginn der Weiterbildung bei der apm angemeldet hat, so erhält Dein Arbeitgeber das Zertifikat.

Hingegen erhältst Du das Zertifikat, wenn Du Dich als Privatperson angemeldet hast und zugleich der Kostenträger bist.

An wen kannst Du Dich wenden, wenn Du Fragen haben solltest?

Katja Stoll
Kursmanagement apm Fort- und Weiterbildung Alsfeld

Anna-Maria Erhardt
Verwaltung apm Fort- und Weiterbildung Dortmund

Julia Patrick
Verwaltung apm Fort- und Weiterbildung Dortmund

Julia Wiegand
Verwaltung apm Fort- und Weiterbildung Alsfeld

Marina Kovacevic
Verwaltung apm Fort- und Weiterbildung Wiesbaden